Dienstag, 14. November 2017

Eigene Labels

Schon vor einigen Jahren habe ich mir einen Stempel mit meinem Label machen lassen. Damals nähte ich viel aus beklebtem Papier und personalisierte meine Werke in dem ich vor dem Bekleben das Papier stempelte.

Als ich dann im Frühling von Stempelkissen mit Stofffarbe las, war die Idee geboren, meine Labels in Zukunft selbst zu machen. Ich bestempelte Stoff und nähte ihn auf meine Kleidungsstücke.

Mit dem Resultat war ich mal mehr, mal weniger zufrieden.

Dann kam die Idee mit dem Snappap. Und was soll ich sagen:






Verlinkt mit dem creadienstag!

Mittwoch, 8. November 2017

Fellweste

Der Wunsch nach einer Fellweste wuchs schon im Laufe des letzten Winters. Als ich nun im Oktober im Simplicity-Heft diese Weste entdeckte, wusste ich, wie meine Weste aussehen sollte. Dieser Schnitt sollte es sein aus einem beigen oder braunen oder grauen oder schwarzen oder irgendwas-dazwischen Fake Fur.


Der Schnitt ist es - die Farbe jedoch habe ich spontan geändert.




Als ich mit dem Stoff nach Hause kam, fragte Herr H. was ich denn geraucht hätte. Und als ich die Weste zum ersten Mal trug, erklang plötzlich die Pink Panther-Melodie.... Ich glaube, der rosa Plüsch gefällt ihm nicht. Darauf kann ich aber gerade keine Rücksicht nehmen. Ich finde meine Fellweste klasse!

Der Schnitt ist aus der Simplicitiy 5/17. Ich habe die Weste um ca. 5 cm verlängert. Der Stoff ist aus dem hiesigen Stoffgeschäft.

Verlinkt mit dem memademittwoch.

Sonntag, 29. Oktober 2017

Annäherung Süd 2017 in Würzburg

Die Annäherung Süd in Würzburg, perfekt organisiert von Alex von Mama macht Sachen, ist für mich eines der Highlights im Nähnerdjahr. Richtige Feiertage: schon Wochen im Voraus beginnt die Planung, die Einkäufe und -genau wie Weihnachten - steht es dann plötzlich vor der Tür und man ist mit den Vorbereitungen noch gar nicht fertig....

Es will ja alles gut überlegt und geplant sein. Dass man alle Zutaten beisammen und nichts daheim vergessen. Genug Projekte für drei Tage? Oder doch wiedermal gnadenlos überschätzt?

Annäherung Süd, das heißt Frauen live und in Farbe zu treffen, die man sonst nur durch ihre Blogs kennt. Einige kennt man auch schon von früheren Veranstaltungen und freut sich über das Wiedersehen. Das gemeinsame Hobby verbindet, sofort entstehen angeregte Unterhaltungen.

Annäherung Süd, das heißt zum Einen drei Tage durchnähen, zum Anderen drei Tage sich mit bekannten und neuen "Kolleginnen" zu treffen, sich austauschen, fachsimpeln, den einen oder anderen Trick kennen lernen und viele neue Ideen mitbringen - und natürlich gemeinsam essen, einen Feierabendwein trinken, ein tolles Wochenende verbringen.

Samstag früh - gleich geht's wieder los!


Annäherung Süd heißt auch: 35 Frauen reisen mit Nähmaschinen, zum Teil mit einem richtigen Fuhrpark an, mit Kisten und Taschen mit Stoffen, Schnitten und allem was man sonst so braucht. 35 Frauen können es kaum erwarten die Zimmer bezogen zu haben und endlich mit dem Nähen loszulegen. Es heißt auch viele Stunden konzentriertes nähen, aber auch fluchen, schimpfen, trennen wenn's mal nicht klappt - und dann weitermachen (was man zuhause jetzt in die Ecke schmeißen würde) um am Ende ein neues individuelles und einzigartiges Kleidungsstück in den Händen zu halten, oder zwei oder drei oder mehr.
Mein Plan:

Meine Ausbeute:
 ausführlich beschrieben hier
Eigener Blogpost dazu kommt noch


Ich hatte mir drei Projekte vorbereitet und bereits zuhause zugeschnitten. Eine Jacke, eine Hose und einen Pulli. Falls dann noch Zeit ist, habe ich noch einen Stoff für ein Shirt mitgenommen. Was soll ich sagen - normalerweise brauche ich immer viel länger als ich im Voraus plane, diesmal ging alles irgendwie schneller. Bereits am Freitag Abend war meine Jacke fertig und Samstag, noch vor dem Abendessen waren alle Stoffe "aufgenäht".Vom Tauschtisch suchte ich mir noch einen Stoff und nähte einen schnellen Pulli. Danach blieb mir nur noch mein Strickzeug... und bei anderen über die Schulter schauen und plaudern und Schnitte begutachten und die genähte Kleidung der Kolleginnen anzuprobieren - Langeweile kam keine auf!

Überhaupt das gegenseitige Anprobieren der frisch entstandenen Stücke machte jede Menge Spaß und auch neue Erkenntnisse. Spannend zu beobachten, wie ein und dasselbe Kleid bei jeder Frau wieder total anders aussieht und wirkt.

So ein Wochenende bringt auch mal die Gelegenheit, eine andere Nähmaschine auszuprobieren. Bisher wollte ich keine Overlock-Maschine, da ich kein Nähzimmer habe und diese dann auch noch immer hin- und herräumen muss. Bis mich Frau Apfelgrünliebe mein Shirt auf ihrer Ovi nähen ließ! Von diesem Moment an, war ich angefixt!

Und tadaa! eine Woche später


Fazit: Ein tolles erlebnisreiches Wochenende, perfekt organisiert von Alex - an dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön dafür! - das noch einige Zeit nachwirkt.  Den Termin für das nächste Jahr habe ich schon notiert und hoffe, wieder dabei sein zu können!

An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an Alex für die tolle Organisation!







Mittwoch, 25. Oktober 2017

Hose und Pulli 2

Eigentlich Hose und Pulli 1, denn diese beiden habe ich schon vor der Version genäht, die ich letzte Woche zeigte.

Der Schnitt dieser Hose ist der "Classic straight Leg" aus der Ottobre 5/17. Sieht in der Ottobre erst mal nach gar nichts aus. Ich habe mich von der Zeichnung leiten lassen, denn ich suchte nach einem Hosenschnitt für eine Marlenehose. Genäht habe ich Größe 38, einzige Änderung ist, dass ich die schon zugenähten Bundfalten wieder aufgetrennt habe. So passt sie wirklich gut, vorher sperrten die Taschen.  Der Stoff ist ein ziemlich schwerer Viscose-Poly-Stretch und trägt sich klasse.

Als die Hose fertig war, fand sich in meinem Kleiderschrank nicht der richtigen Kombipartner. Weit, kastig, nicht zu lang müsste er sein. Da fiel mir der "Mandy Boat Tee-Schnitt" wieder ein, den ich mir irgendwann mal runtergeladen hatte - und der blaue Viscose-Strick, den ich in Berlin bei Stoff&Stil gekauft hatte und bis eben noch ein Cardigan werden sollte. Zwei Stunden später war dieser Pulli fertig.

Die Fotos entstanden bei der Annäherung Süd in Würzburg. Ganz pur, denn jegliche Accessoires hatte ich zuhause vergessen.






Fazit: Schöner Hosenschnitt, zügig zu nähen und unsagbar bequem zu tragen.

Verlinkt mit dem memademittwoch.





Mittwoch, 18. Oktober 2017

Pulli und Hose

Endlich kann ich mal wieder beim  memademittwoch mitmachen. Genäht habe ich in den letzten Wochen einiges, gebloggt fast gar nicht. Das ewige Lied mit dem Fotografieren!

Doch letztes Wochenende war die Annäherung Süd in Würzburg (perfekt organisiert von Alex - gesonderter Blogpost folgt) und da wurde nicht nur ausgiebigst genäht sondern eben auch fotografiert.

Unter anderen entstand in Würzburg diese Kombination.




Der Pulli ist meine neueste Entdeckung und super schnelle Allzweckwaffe:  das Mandy Boat Tee.
Genäht aus einem wunderbaren Strick von Acufactum aus dem hiesigen Stoffgeschäft. Dieser Schnitt ist ultraschnell genäht und ich habe schon einige Varianten davon.

Die Hose ist die "Sweatpants Jenna" von pattydoo. Jedoch nicht aus Sweat sondern aus einem Viscose-Poly-Stretch. Die Bündchen an den Beinen habe ich weggelassen, stattdessen die Hosenbeine verlängert und Umschläge drangebastelt. Die Hose ist bequem wie eine Jogginghose, sieht ab feiner aus. Oben hat sie einen Gummibund - super bequem aber nicht eben chic. Ich werde auf jeden Fall noch eine Version nähen und dann einen Formbund und Seitenreißverschluss dran basteln.

Fazit: Eine alltagstaugliche, sehr bequeme und dazu sehr schnell genähte Kombi. Absolute Wiederholungsgefahr!

Verlinkt mit dem memademittwoch und 12 colours of handmade fashion, denn der Oktober ist grau!

Mittwoch, 20. September 2017

Bluse 5/17

Kurz bevor es endgültig zu kalt für leichte Baumwollblusen wird, hier noch eine:






Der Schnitt ist aus der Simplicity 3/17.


Jeglichen Schnickschnack habe ich weggelassen, dieser Stoff braucht das nicht.



Die Ärmel habe ich auf die von mir geliebte Dreiviertellänge gebracht. Die Ausschnittblende und die Manschetten (die im Schnitt nicht vorgesehen sind) habe ich mit schwarzen Paspeln abgesetzt. Das bringt etwas Ruhe in das unruhige Stoffmuster.

Der Stoff ist ein ganz leichter Baumwollstoff, den mein Mann mir im letzten Jahr von einer Geschäftsreise nach Indien mitgebracht hat.

Falls ich diesen Schnitt noch einmal nähe, werde ich an allen Teilen etwas Weite wegnehmen, ansonsten bin ich sehr zufrieden. Die Bluse trägt sich wunderbar, macht allerdings durch diese üppige Weite nicht gerade schlank...


Seit ich entdeckt habe, dass es waschechte Stoff-Stempelfarbe gibt, mache ich meine Labels selbst ;)!

Verlinkt mit dem memademittwoch.

Dienstag, 19. September 2017

Krabbeldecken für die Zwillinge

Zuerst kam die freudige Nachricht, dass sich in der Verwandtschaft Zwillinge angekündigt haben, dann wurde ich von den werdenden Eltern gefragt, ob ich wohl Krabbeldecken nähen würde. Jaaa, gerne !!! Da habe ich mich noch einmal riesig gefreut!

Inspiriert von der Kinderzimmertapete


entstanden diese beiden Decken, die durch Druckknöpfe miteinander zu einer großen Decke verbunden werden können.






Ich hoffe, dass die Krabbeldecken den jungen Eltern und später auch den beiden Jungs gefallen werden.

Verlinkt mit dem Creadienstag.

Mittwoch, 13. September 2017

Erstes Herbstkleid

Lila? Oh, so gar nicht meine Farbe!

Das war mein erster Gedanke, als Selmin von Tweet & Greet Anfang August die neue Farbe für ihre Aktion "12 colours of handmade fashion" bekannt gab. In meinem Vorrat kommt diese Farbe bisher nicht vor. Eine echte Herausforderung...

Im hiesigen Stoffgeschäft habe ich einen Viscose-Jersey mit lila Streifen gefunden und daraus das erste Herbstmodell für die kommende Saison genäht. (Genäht zwar noch im August, getragen und fotografiert erst letztes Wochenende.)





Der Schnitt ist aus der Simplicity 3/17. Darin leider erst ab Größe 42. Die Ausschnittpartie mit den versetzten Streifen gefiel mit im Heft so gut, dass ich es unbedingt nähen wollte, auch wenn die vorhandenen Größen nicht ganz die richtigen waren. Ich trage Größe 38/40. Beim Zuschneiden habe ich am Vorderteil die Kante des Schnittteils einen knappen Zentimeter über den Stoffbruch ragen lassen und so Weite weggenommen ohne die Armausschnitte zu verändern. Am Rücken habe ich die Mittelnaht ein wenig tiefer genäht. Das hat gut geklappt, das Kleid passt nun sehr gut.





Der Schnitt gefällt mir wirklich ausgesprochen gut. Mit Sicherheit werde ich ihn noch häufiger nähen.

Verlinkt mit dem memademittwoch und (mit etwas Verspätung) mit der August-Ausgabe von 12 colours of handmade fashion.

Freitag, 28. Juli 2017

Juli = rot


Gleich als Selmin von Tweed & Greet am 01. Juli diese Farbe als Farbe des Monats für ihre Aktion 12 Colours of handmade-Fashion bekannt gab, wusste ich, was ich nähen will.

Nämlich das Kleid "Ameland" von Schnittreif aus dem weinroten Leinenstoff, den ich schon vor drei bis vier Jahren für genau dieses Kleid auf dem Stoffmarkt gekauft habe.




Zu Nähen ist der Schnitt recht einfach - ein Sonntag Nachmittag - fertig!

Seit es fertig ist, habe ich es schon einige Male getragen. Es ist super bequem. Das hätte ich schon längst haben können, aber manchmal braucht man eben einen kleinen Motivationsschub. Danke Selmin!

Verlinkt mit 12 Colours of handmade-Fashion von Tweed&Greet.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Jumpsuit

"Ich packe meinen Koffer" heißt es heute wieder beim memademittwoch.

Diesen Sommer packe ich meinen Koffer nicht mehr. Wenn ich es aber tun würde, würde ich auf jeden Fall meinen nagelneuen Overall Jumpsuit einpacken.

Konnte ich im letzten Jahr dieser Mode nichts abgewinnen, gefallen mir Jumpsuits nun doch immer besser.

Das Schnittmuster ist aus der Simplicitiy 2/16, der Stoff ist aus Viskose und stammt aus dem Fundus jenes netten älteren Herren, der in seinem Berufsleben in der Stoffindustrie tätig war und mich in seinem gut gefüllten Stofflager stöbern ließ.








Das Nähen des Jumpsuits war problemlos. Allerdings war anfangs hinten einfach zu viel Stoff, das gewickelte Rückenteil klaffte auseinander. Ich trennte das Oberteil noch mal von der Hose, kürzte die beiden Rückenteil legte sie weiter übereinander. Das Hosenteil nähte ich in der Mittelnaht enger und fügte zwei Abnäher hinzu. Nun passt das Ganze besser. Trageerfahrungen habe ich noch nicht, er wurde erst gestern fertig.

Nun ab damit zum memademittwoch, zu all der anderen selbst genähten Urlaubsgardarobe

Mittwoch, 28. Juni 2017

100% Leinen



Ideal für den Sommer(?): eine Leinenbluse ( die seit ihrer Wäsche kratzt) und eine weite, ausgesprochen bequeme Leinenhose

Den Stoff für diese Bluse kaufte ich bereits im März. Eigentlich wollte ich damit bei der wunderbaren Aktion "12 Colours of Handmade-fashion" von Selmin von Tweed & Greet mitmachen. Ja, gekauft im März, genäht im Juni.

Der Schnitt ist von Burda, schon einige Male als Shirt genäht. Diesmal zum ersten Mal aus Webstoff. Ausgerechnet beim Webstoff kam ich auf die (blöde) Idee, das Ganze ein wenig enger zu machen. Die nun fehlende Weite fehlt. Außerdem kratzt der Leinenstoff seit seiner Wäsche. Inzwischen habe ich mich schlau gemacht und erfahren, dass das bei Leinen nicht ungewöhnlich ist. Hat einer von Euch den ultimativen Tipp, wie ich den Stoff wieder geschmeidig kriege?

Das Oberteil gefällt mir zwar, der Tragekomfort lässt allerdings etwas zu Wünschen übrig...

Der Stoff für die Hose ist ebenfalls 100% Leinen. Er ist deutlich grober von seiner Struktur her und dadurch deutlich weicher im Griff. Der Schnitt ist aus der Simplicity 3/16. Er ist sehr einfach mit breitem angesetzten Bund durch den ein 5 cm breites Gummi gezogen wurde. Ein wenig hat sie das Tragegefühl einer Schlafanzughose - sehr bequem!


Bei der Hose habe ich auf jeglichen Gürtel/Bändchen-Schnickschnack verzichtet. Ich werde die Hose ohnehin nur mit längerem Oberteil tragen, Bändchen oder Gürtel tragen da nur unnötig auf.

Die Kombi gefällt mir gut, lediglich das Leinen der Bluse ist nicht wirklich hautsympathisch.










Als kleinen Hingucker habe ich einen weißen sichtbaren Metall-Reißverschluss eingenäht. Dass die Bluse zart rosa ist, müsst ihr einfach glauben. Das kommt auf den Fotos nicht wirklich rüber.

Verlinkt mit dem memademittwoch.

Dienstag, 27. Juni 2017

März = rosa

Jetzt denkt ihr, wo ist Frau H. denn hängen geblieben.

Gekauft habe ich den rosa Leinenstoff bereits im März für die Aktion "12 Colours of handmade-fashion", vernäht allerdings erst im Juni.

Zum Glück lässt Selmin von Tweed & Greet das Linktool geöffnet, so dass auch solche Trödler wie ich noch hinterherhinken können.

Entstanden ist eine ganz schlichte Bluse aus 100% Leinen. Der Schnitt ist der Burda-Schnitt Nr. 6762. Einziger Hingucker ist der sichtbare Metall-Reißverschluss am Rücken, der im Schnitt nicht vorgesehen ist.




Außerdem zeige ich euch hier bei dieser Gelegenheit noch meinen rosa Häkelpulli. Gehäkelt habe ich den schon im letzten Jahr nach dieser Anleitung von Drops. Damals habe ich lange überlegt, ob ich so ein zartrosa Teil überhaupt anziehe. Entsprach so gar nicht meinen sonstigen farblichen Vorlieben. Im letzten Jahr habe ich ihn auch kaum getragen. Dieses Jahr jedoch gefällt er mir plötzlich vieeel besser. Ich habe mich mit der Farbe regelrecht angefreundet.


Verlinkt mit der rosa Ausgabe von 12 Colours of handmade fashion.